Ein Theaterstück selber machen

Dies ist eine Baustelle. Hier soll ein Text entstehen, der den Prozeß einer Stückentwicklung beschreibt. Wenn Sie Hinweise oder Anregungen haben, so zögern Sie nicht, mir diese zu schicken (der.schmidt(at)web.de).

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Vorwort

Theaterpädagogik (TP) als die Kunst, mit einer Gruppe Theater zu machen, ist natürlich nicht in ein Regelwerk zu zwängen. Trotzdem gibt es bestimmte Grundelemente in der theaterpädagogischen (tp) Arbeit, die sich z.B. in den Aufzeichnungen so verschiedener Praktiker wie Augusto Boal oder Keith Johnstone wiederfinden.

Ich will mit dieser Schrift den Versuch unternehmen, Grundelemente auf dem Gebiet der TP zu identifizieren .

Dabei erfährt das Gebiet der TP zunächst eine Eingrenzung. Aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Theaterpädagogen (z.B. Vor- und Nachbereitung von Theaterstücken, Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen ...) habe ich die Stückentwicklung ausgewählt. Sie scheint mir ein Kerngebiet der TP zu sein. Hier wird die Idee der TP - mit Laien Theater zu machen - am konsequentesten verwirklicht. Hier tritt der Theaterpädagoge am stärksten als Künstler in Erscheinung. Hier hat die TP die wichtigsten Innovationen entwickelt, so daß man von ganz spezifisch tp Theaterformen sprechen kann. Und - das werde ich am Ende zeigen - die Grundelemente des Prozesses Stückentwicklung kehren auch in den anderen tp Arbeitsbereichen wieder.

Mit der Identifizierung von Grundelementen tp Arbeit möchte ich einen Beitrag zu leisten zur Entwicklung einer Fachdidaktik.

Die Suche nach den Elementen der Theaterpädagogik hat aber auch einen ganz praktischen Nutzen:

Gerade Anfänger können anhand dieser Schrift überprüfen, welche Grundelemente der TP sie berücksichtigt oder außer acht gelassen haben und können so evtl. Defizite erkennen. Theaterpädagogen können ihre Arbeit einfacher evaluieren.

Ich glaube nicht daran, daß man einen solch lebendigen Prozeß, wie die Entwicklung eines Theaterstückes bis ins Letzte beschreiben kann. Ich denke jedoch, man sollte zumindest versuchen, diesen zu verstehen. In diesem Sinn bin ich offen für Hinweise, da mir klar ist, dass meine Perspektive auf Theaterpädagogik nicht umfassend sein kann.